Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Oft stecken hinter einem Symptom oder Leiden unbewusste Konflikte oder Lösungsversuche, die einst hilfreich waren, heute aber belasten. In der tiefenpsychologisch fundierten Therapie tasten wir uns an ein Verständnis Ihres Symptoms heran. Wir beschäftigen uns mit Ihrer aktuellen Situation und Ihrem Erleben im Hier und Jetzt, gleichzeitig wenden wir uns jedoch auch Ihrer Lebensgeschichte zu, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Sie zu der Person gemacht hat, die Sie heute sind. Denn oft wirken frühere Prägungen unbewusst in Ihrem heutigen Leben nach, und durch ihr Verstehen können sich allmählich neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Die Therapie bietet einen geschützten, wertfreien Raum, in dem Sie sich besser kennenlernen und allmählich auch „verschütteten“ Gefühlen und Teilen Ihrer Persönlichkeit begegnen können. Auch kann es vorkommen, dass Sie bestimmte Muster, die Sie aus Ihrem Alltag kennen, ähnlich in der Beziehung zu mir als Therapeutin erleben. Das gibt uns die Möglichkeit, sie gemeinsam zu betrachten, besser zu verstehen und neue Wege zu finden.

Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie ist ein etabliertes und wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren, das bei einem breiten Spektrum von psychischen und psychosomatischen Belastungen eingesetzt wird.

Behandlungsgebiete

Depressionen
z.B. Niedergeschlagenheit, andauernde Traurigkeit oder emotionale Leere, Verlust der Lebensfreude, Lustlosigkeit oder andauernde Erschöpftheit, Hoffnungslosigkeit
Ängste
  • plötzliche Panikattacken, Angst vor Kontrollverlust (z.B. in der Öffentlichkeit)
  • ständige Besorgtheit oder Unruhe
  • Angst vor Körpersymptomen/erkrankt zu sein
  • Angst und Unsicherheit in sozialen Situationen
  • andere spezifische Ängste und Sorgen
Essstörungen
  • Anorexie (Reduktion der Nahrungsaufnahme und oftmals starker Gewichtsverlust)
  • Bulimie (Essanfälle mit „ausgleichenden“ Maßnahmen wie z.B. Erbrechen)
  • Essanfälle (ohne „ausgleichende“ Maßnahmen)
  • Mischformen und andere Schwierigkeiten mit dem Essen und in der Beziehung zum Körper
Zwänge
  • Oft zeitaufwändige Handlungen wie wiederholtes Kontrollieren, Wasch- oder Ordnungsrituale, die immer wieder zwanghaft ausgeführt werden müssen, auch wenn es unsinnig erscheint
  • Sich immer wieder aufdrängende, unerwünschte, oft unangenehme oder beängstigende Gedanken
Mangel an Selbstwertgefühl
Überzeugung, irgendwie falsch oder weniger wertvoll als andere zu sein, ständiges Vergleichen mit anderen, häufige Schamgefühle, hohe Ansprüche und große Anstrengung, diesen zu genügen
Psychosomatische Beschwerden
  • Belastende Körpersymptome, für die keine (ausreichende) medizinische Ursache gefunden werden kann
  • Körperliche Erkrankungen, bei denen psychische Einflussfaktoren vermutet werden
  • Psychische Belastungen durch körperliche Erkrankungen
Trauma
  • Anhaltende Belastungen durch Extremerfahrungen wie Unfälle, Naturkatastrophen, Gewalt, Missbrauch
  • Belastendes Wiedererleben der traumatischen Erfahrung in bestimmten Situationen
  • Vermeidung von Situationen oder ganzen Lebensbereichen, die an das Trauma erinnern
  • Übererregung, Schreckhaftigkeit, Unfähigkeit zu entspannen oder auch emotionale Taubheit und Dissoziation
Beziehungsstörungen
  • Sich wiederholende, tiefgreifende Schwierigkeiten, die in Beziehungen zu anderen Menschen auftreten, ob in Partnerschaften, Freundschaften oder beruflichen Kontexten
  • Schwierigkeiten, Bindungen einzugehen oder zu lösen, Nähe und Distanz zu gestalten
  • Starke Unsicherheit, Angst vor Ablehnung oder häufige Gekränktheit
  • Wiederholte belastende Konfliktsituationen mit dem Umfeld
Gefühle von Fremdheit oder Unwirklichkeit
z.B. veränderte Wahrnehmung von sich selbst oder des Umfelds, Gefühl, abgeschnitten oder nicht in Verbindung zu sein
Psychische Belastungen und Krisen durch große Lebensveränderungen
z.B. Verluste, Trennungen, eigene Erkrankung, berufliche Veränderungen oder Übergänge in neue Lebensphasen